Frigodata XP goes Homeoffice

1. Juni 2021 | Alle Beiträge, Wurm /

Die Software Frigodata XP unterstützt Sie nun schon seit über 20 Jahren in der Betreuung Ihrer Anlagen. Über die Jahre hinweg hat es sich zu einem mächtigen Tool mit vielen Funktionen entwickelt. Es war schon immer das Bestreben der Softwareentwickler, die Funktionen auf die Bedürfnisse der Anwender abzustimmen. Somit sind neben der Hauptfunktion – dem Parametrieren und Analysieren der Anlagen vor Ort und aus der Ferne – immer weitere hilfreiche Funktionen hinzugekommen.


Frigodata XP – Funktionen:

  • Störweiterleitung
  • Automatische Datenanforderung
  • Verbindungsüberwachung
  • Prozessbilder
  • Oszilloskop
  • Spurzuordnungen für Plot-Daten
  • Log p-H Diagramm mit Livedaten
  • Log über Gut-Zustand und Sollwertänderungen
  • Übersichtliche Darstellung von Störlisten
  • Übersichten von Frigotakt Plus, Abtaumanager und HACCP
  • Gewerke-Zuordnung
  • und weitere…

Heutzutage verwalten die sogenannten „Frigodata XP Hauptstationen“ den gesamten Projektstamm meist zentral in den Service-Unternehmen. In größeren Firmen kommen so über die Jahre schnell einige hundert Projekte im Datenstamm zusammen.

Servicemonteure im Außendienst haben oftmals nur einen Bruchteil der Projekte auf ihren Laptops im Datenstamm gespeichert. Um ein neues Projekt anzulegen, müssen zuerst die Passwörter angefordert werden. Nach erfolgter Neuanlage eines Projektes werden die Verbindungseinstellungen (z.B. IP-Adressen, lokale Verbindung) eingerichtet, um sich erstmals mit dem Projekt zu verbinden und den gesamten Datenstamm aus dem Projekt auf den Service-Laptop zu laden. Im Notdiensteinsatz wählen sich die Servicemonteure oft per Remotedesktop auf die Hauptstation im Büro ein, um eine erste Analyse durchzuführen und das Projekt gegebenenfalls mit ihrem Service-Laptop zu synchronisieren.

   

Arbeiten, die je nach Projektgröße oft 15 bis 30 Minuten Zeit in Anspruch nehmen und nicht selten mit einem Gang zur Kaffeemaschine verbunden sind 🙂

Innendienstmitarbeiter, die seit der Corona-Pandemie oft aus dem Homeoffice agieren, ereilt nun das gleiche Schicksal. Auch sie müssen sich die Projekte über den beschriebenen Weg auf ihren Laptop synchronisieren. Da die Mitarbeiter sich in der Regel mehrmals täglich in unterschiedliche Projekte einwählen und der Remotezugriff auf die Frigodata XP Hauptstation des Unternehmens gegebenenfalls bereits durch einen anderen Kollegen im Homeoffice blockiert wird, brauchte es hier dringend eine praktikable und sichere Lösung, die sowohl die Servicemonteure im Außendienst als auch die Innendienstmitarbeiter im Homeoffice unterstützt.

Synchronisierung durch das neue „DataCenter“

Hier kommt die neue Funktion „DataCenter“ zum Tragen, die seit dem letzten Update auf die Softwareversion 4.7.0 frei zur Verfügung steht.

Link zum Frigodata XP-Update: https://update.frigodata.net/#FrigodataXP

Mit der Bindung an das DataCenter ist es möglich, auf alle Stammdaten, Passwörter, Protokolle und Störlisten der freigeschalteten Projekte des DataCenters zuzugreifen und diese auf Knopfdruck mit Ihren Frigodata XP Datenstamm zu synchronisieren. Hinter dem DataCenter verbirgt sich ein ausgeklügeltes, mehrstufiges Sicherheitskonzept, welches ausschließlich autorisiertem Personal den Zugang zu den Daten ermöglicht. Jeder User wird mit seinen Zugangsberechtigungen und Autorisierungen im Sicherheitscenter verwaltet. Erst mit der entsprechenden Legitimierung kann eine Synchronisierung des Datenstamms auf das entsprechende Endgerät genutzt werden. Die Nutzung des DataCenters erfordert eine gültige Frida-Lizenz und eine Bindung der Identität an das Wurm-Sicherheitscenter mittels der App „OneID“.

Um die Frigodata XP Lizenz an Ihre Identität zu binden, können Sie zwischen Email oder SMS wählen. Je nach im Sicherheitscenter hinterlegten Berechtigung (Servicefirma / Berechtigung für Gewerke / Zugriffsberechtigung lesend oder schreibend etc.), können Sie nun schnell und einfach die gewünschten Projekte aus dem DataCenter auf Ihren Laptop synchronisieren.

Nutzen Sie nach erfolgreicher Bindung einfach die Suchfunktion.

Mit einer Stichwortsuche finden Sie schnell das gewünschte Projekt.

 

 

 

Mit Doppelklick auf das Projekt wird der Download gestartet. Nach circa einer Minute haben Sie einen aktuellen Upload Ihres Projektes in der Datenbank. Hierbei werden nicht nur die Stammdaten (Name, IP-Adresse,

Passwörter, …) vom DataCenter übernommen, sondern auch alle Protokolle und Parameterdaten. Dadurch müssen nach dem Verbindungsaufbau mit dem Markt nicht erst noch langwierige Einlese-Vorgänge stattfinden, sondern Sie können sofort mit Ihrer Arbeit beginnen.

 

Wir hoffen, dieses neue Feature erleichtert Ihnen das tägliche Arbeiten mit Frigodata XP sowohl aus dem Homeoffice als auch bei Service-Einsätzen vor Ort.

Offboarding von Mitarbeitern

Eine weitere, hilfreiche Funktion des DataCenters betrifft das Ausscheiden von Mitarbeitern. Verlässt eine für das DataCenter freigeschaltete Person das Unternehmen, genügt ein Anruf bei TEKO oder Wurm, um den Kollegen zu deaktivieren. Andernfalls könnte er das Projekt – gegebenenfalls sogar inklusive Sollwertverstellung – mit zur Konkurrenz nehmen und hätte weiterhin Zugriff auf die Anlage. Wurm arbeitet hier an einer Plattform, mit welcher Kältefirmen ihre Mitarbeiter und deren Berechtigungen schnell und einfach selbst verwalten können.

Nutzen Sie schon die FRIDA App?

Frigodata XP hat sich zu einer bewährten, hilfreichen Software etabliert und wird permanent mit innovativen Updates überarbeitet. Zusätzlich dazu, werden viele Frigodata XP User ergänzend durch die mobile App FRIDA unterstützt. Wenn Sie neben der Anwendung Frigodata XP auch Interesse an der FRIDA App und deren Funktionsumfang haben, sprechen Sie uns gerne dazu an. Weitere Informationen finden Sie auch auf der Website unseres Partners Wurm:

https://www.wurm.de/de/produkte-loesungen/datenmanagement-software/datenmanagement-software#frida

https://www.wurm.de/sites/default/files/downloads/folder/Flyer_FridaApp_D.pdf

 

  Sarah Schröter

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