Die Erfolgsgeschichte unseres österreichischen Tochterunternehmens Frigopol Kälteanlagen GmbH
Frigopol entwickelt seit 1945 leistungsstarke Kälteanlagen für Industrie und Lebensmittelproduktion. Im Interview spricht Prokurist Felix Heidschuster über seine neue Rolle, flexible Lösungen und die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens.
Seit der Gründung im Jahr 1945 als R. Clulk Metallwarenfabrik Graz hat sich die Frigopol Kälteanlagen GmbH zu einem führenden Hersteller von leistungsstarken Anlagen für die Lebensmittelherstellung und Industrie entwickelt. Frigopol bringt umfangreiche Expertise in der Herstellung von kundenspezifischen Lösungen mit und ist ein Spezialist im Bereich der CO₂-Kältetechnik. 2019 wurde das österreichische Unternehmen von TEKO übernommen, um neue Fertigungsmöglichkeiten zu erschließen und die Marktpräsenz in der Lebens- mittelindustrie sowie in Europa zu stärken. Felix Heidschuster, Prokurist bei Frigopol, sprach mit TEKO über seine neue Rolle und die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens.
Von Beginn an wurde ich bei Frigopol herzlich aufgenommen. Das motiviert mich bis heute, meine ganze Kraft einzubringen und gemeinsam mit TEKO flexible, kundenorientierte Lösungen weiter auszubauen.
TEKO: Felix, seit dem 1. Januar 2024 bist du als Prokurist in die operative Geschäftsleitung bei Frigopol eingetreten. Mit einer langjährigen Erfahrung von 8 Jahren bei TEKO, wie kam es dazu, dass du zu Frigopol gewechselt bist, und wie würdest du deinen Start im Unternehmen beschreiben?
Felix: Seit TEKO 2019 gemeinsam mit Frigopol in eine „natürliche“ Zukunft gestartet ist, begleite ich das Unternehmen. Ich war von Anfang dabei, die Unternehmen zusammenzuführen und gemeinsam die ersten Projekte/Aufträge abzuwickeln sowie die Strukturen/Prozesse zu vereinheitlichen. Somit war mein Start im Unternehmen Frigopol schon viel früher.
Von Beginn an wurde ich in dem Team Frigopol sehr herzlich aufgenommen und kam mir immer sehr willkommen vor, was mich bis heute bestärkt und motiviert meine gesamte Kraft in das Unternehmen zu stecken.
TEKO: Was nimmst du dir für deine neue Rolle und den zukünftigen Kurs von Frigopol vor?
Felix: Wichtig ist es gemeinsam mit TEKO den bestehenden Kunden Möglichkeiten und Lösungen aufzuzeigen, die wir umsetzen können.
Frigopol hat ein hohes Maß an Flexibilität und kann sich kurzerhand an die Anforderungen am Markt und an Kundenwünsche anpassen. Diese Stärken werde ich weiter nutzen und ausbauen, um neue Kunden im Industrie-/Projektgeschäft zu akquirieren. Zum Teil ist es sogar schon erfolgt, sodass wir schon spannende Projekte umsetzen durften. Darüber werden wir weiterhin auf Facebook, LinkedIn, etc. berichten.
TEKO: Da eröffnen sich spannende Entwicklungspotentiale. Was siehst du als die größten Herausforderungen für die beiden Unternehmen?
Felix: Eine große Herausforderung wird natürlich sein, sich im Industrie-/Projektgeschäft zu bewähren sowie langfristige Kundenbindungen und -beziehungen aufzubauen. Daher ist es mir auch wichtig sehr eng mit den Kunden und TEKO zusammenzuarbeiten sowie die Synergieeffekte der Unternehmen mehr zu nutzen und auszubauen. In den letzten Jahren haben wir uns hier viel ausgetauscht hinsichtlich Erfahrungen, der Technik und Lösungsansätze spezieller Kundenlösungen, aber es gibt noch viel voneinander zu lernen!
TEKO: Wie nutzt Frigopol seine Erfahrung im Elektroschaltanlagenbau, um maßgeschneiderte Schaltanlagen für den Kälte- und Umweltanlagenbau, die Haustechnik und den Pharmaziebereich zu entwickeln?
Felix: Auch hier ist ein sehr enger Kundenkontakt notwendig und von hoher Wichtigkeit. Wir entwickeln die Schaltschränke für spezielle Anforderungen gemeinsam mit dem Kunden und lassen unser Know-how sowie Erfahrungen mit in die Projekte einfließen. Wir haben hier ebenfalls ein großes Wissen über verschiedenste Normen und länderspezifische Anforderungen.
TEKO: Wie plant Frigopol, die Produktion spezieller Kältesysteme mit natürlichen Kältemitteln zu verstärken, um erfolgreich im internationalen Markt zu agieren?
Felix: Hierfür haben wir gleich am Anfang des Jahres ein gemeinsames Vertriebsmeeting mit TEKO organisiert, um auch dem TEKO Vertrieb die Möglichkeiten und Flexibilität von Frigopol aufzuzeigen. Somit können wir auch dem Vertrieb Möglichkeiten geben, die TEKO-Serien zu erweitern und auf spezielle Kundenwünsche anzupassen. In den ersten Monat hat sich der Weg auch bestätigt und zeigt, dass TEKO deutlich flexibler am Markt agieren kann.
TEKO: Welche persönlichen Ziele hast du dir als Mitglied von Frigopol für die kommenden Jahre gesetzt?
Felix: Sehr wichtig ist mir, den Zusammenhalt und die Zusammenarbeit bei Frigopol weiter zu fördern und zu stärken, da das für mich ein wichtiger Grundstein für ein funktionierendes Unternehmen ist.
Zudem werde ich mich verstärkt in Abläufe und Prozesse einarbeiten, um diese weiter zu optimieren und für einen schnellen und reibungslosen Ablauf zu sorgen. Natürlich ist es auch mein Bestreben, die Unternehmenszahlen zu steigern sowie die Kunden von der Leistungsfähigkeit und Qualität zu überzeugen.
TEKO: Bitte vervollständige folgenden Satz: Wenn ich an Frigopol in 10 Jahren denke, sehe ich …
Felix: … ein gesundes und gewachsenes Unternehmen mit einem stabilen Auftragseingang sowie zufriedenen Kunden.
Frigopols Ergolgsgeschichte